Cavalier King Charles Spaniel   "vom Hause Lievree"       

Aktualisiert am 10.02.2017                                                           Wir lassen unsere Zuchtstätte regelmäßig vom Kreis- Veterinäramt (nach demTierschutz-Gesetz § 11 Nr.3a+b ) regelmäßig kontrollieren!

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Ein Welpe kommt ins Haus

Ihr Welpe ist vom Zuchtwart abgenommen. Der Ernst des Lebens kann beginnen.

Abgegeben wird der Welpe vom Züchter meist zwischen der

8. und 12. Lebenswoche. 

Ein Zeitraum, in der Mutter Natur ohnehin eine Zäsur macht:

 Mama lehnt sich etwas zurück und Papa und der Rest des Rudels übernehmen

ihren Teil der Erziehungsarbeit.

Ein guter Zeitpunkt also, sich seinen Welpen abzuholen. Wenn der kleine

Hund dann schon beim Züchter Gelegenheit hatte, den ersten Kontakt

zu „Frauchen“ und oder „Herrchen“

knüpfen zu können, hatte er schon mal Glück.

Wenn Sie auch Ihren Welpen holen: Stellen Sie sicher, dass nun einige

 Wochen Zeit für ihn da ist.

 Nicht jeder Welpe ist gleich. Vielleicht fällt ihm der Aufbruch

in die  neue Zukunft nicht schwer,

 aber vielleicht belastet gerade Ihren die Trennung von Mutter und

den Geschwistern ganz besonders.

Schließlich befindet er sich in einer sensiblen Phase. Er muss zum ersten Mal

die Verantwortung für sich übernehmen.

 Er fängt an zu lernen, dass sein Tun – vom Rudel nicht gefiltert –

 Konsequenzen hat,

 manchmal unangenehme Konsequenzen und wenn Sie nicht aufpassen,

 sogar gefährliche.

 Natürlich wird er Angst bekommen.  

Bleiben Sie in solchen Situationen ruhig und gelassen und vermitteln

Sie Ihrem Welpen dadurch Ihre Sicherheit.

Sie sind der Rudelchef, der gähnend wegsieht, während

der erschreckte Welpe Sie Hilfe suchend und orientierungslos ansieht.

 Die Sozialisierungsphase beginnt beim Hund ab der 4. Woche und

endet zwischen der 12. und 25. Woche.

 In dieser Zeit wird Ihr Welpe erst von seiner Mutter, später von Menschen 

und eventuell von anderen Haustieren mit den Regeln des Rudellebens

vertraut gemacht.

Die erste Erziehung durch eine gute Hundemutter ist dabei durch nichts zu ersetzen.

Natürlich ist es für den Welpen umso leichter, sich in seiner neuen

Umgebung zurecht zu finden, je mehr er bereits beim Züchter kennen gelernt

 und je weniger sich „erstes und „neues“ Zuhause unterscheiden.

Das neue Heim wird natürlich gut auf den Welpen vorbereitet, um ihm

die Eingewöhnungszeit so leicht wie möglich zu machen.

 (Und räumen Sie alles, was sich nicht als Welpenspielzeug eignet, gut weg.)

Zuerst kommt  „Gassi gehen“ und dann in Ruhe die Erkundung der neuen Umgebung.

"Erzeugen Sie eine „Alltagsstimmung".

 Ihrem Welpen jetzt die neue Hausordnung beizubringen ist wesendlich

leichter, als ihm später die Privilegien wieder abzunehmen, die er vielleicht

als neuer, heiß ersehnter Hausgenosse, durchgesetzt hat.

  Er muss also jetzt lernen, wo er Schlafen soll. Natürlich ist ihm ein Platz

in Reichweite des Rudels der liebste. Da fühlt er sich sicher.

Und das steht ihm zu.

Ebenso lernt er jetzt, wo es was zu  fressen gibt und wann.

 Und dass es nur dort etwas gibt.

Auch die Geschichte mit dem Gassi gehen prägt sich jetzt am besten ein.

 Gehen Sie nach jedem Fressen, Spielen, Aufwachen dahin,

wo "es" tunlichst passieren soll.

Tragen Sie ihn am besten …. und aufpassen, aufpassen, aufpassen.

Das wirkt besser als jede Strafmaßnahme!

Eine tragbare Hundebox kann hier hilfreiche Dienste leisten.

In dieser mobilen Höhle fühlen sich die meisten Welpen schnell wohl.

 Und vielleicht brauchen Sie diese später mal?

Engen Sie nicht mit Verboten die Umwelt Ihres Welpen ein, sondern

zeigen Sie ihm lieber, was alles erlaubt ist.

Interessante Erfahrungen und Spiele erleichtern ihm die Orientierung

in seiner Umwelt.

Sie helfen ihm am besten mit solch kleinen, seiner noch relativ

geringen Konzentrationsfähigkeit angemessenen, leichten und spielerischen

Aktionen, Vertrauen in seine Umwelt zu entwickeln und zu

einem Hund heranzuwachsen, der sich in unserer zivilisierten

Welt zurecht findet.