Cavalier King Charles Spaniel   "vom Hause Lievree"       

Aktualisiert am 10.02.2017                                                           Wir lassen unsere Zuchtstätte regelmäßig vom Kreis- Veterinäramt (nach demTierschutz-Gesetz § 11 Nr.3a+b ) regelmäßig kontrollieren!
 
Boxer - Portät 

Aus dem Bullenbeißer

wurde der Boxer

Der Boxer – Ein Hund mit ausgeprägtem Spieltrieb

Glaubt man den Anhängern dieser Hunderasse, so ist der Boxer der Hund schlechthin.

 Treues Wesen, nervenstark, selbstbewusst, ruhig und ausgeglichen. Allerdings muss man

bei der Auswahl des richtigen Welpen sehr sorgsam sein. Und wenn man sich erst einmal

 für den Boxer als neuen Familienhund entschieden hat, muss er gehegt und gepflegt werden.

 Dann ist er für lange Zeit ein ebenso treuer wie anhänglicher Weggefährte,

der seinen Besitzern viel Freude und Spaß bereitet.

Früher wurde der Vorfahre des Boxers als „Brabanter Bullenbeißer“

von den Jägern als Hetzhund eingesetzt.

Er verfolgte das Wild, stellte es und verbiss sich im Nacken der Tiere.

Der bärenstarke Vierbeiner mit dem breiten Fang und den zupackenden

Zähne verharrte dann so lange, bis der Jäger kam, um die Beute zu erlegen.

Später wurde aus dem „Bullenbeißer“ der Boxer gezüchtet.

Aufgrund seiner Vergangenheit wird er noch heute gerne als Schutz- und

Gebrauchshund eingesetzt. Da er jedoch nicht mehr zur Jagd eingesetzt wird,

hat sich der Boxer zu einem tollen Familienhund entwickelt.

Geblieben sind jedoch der typische Vorbiss und

die aufgestülpte Nase, die heute noch als Rassemerkmale gelten.

Unbestechlicher Beschützer

Weitere Rassemerkmale sind die hohe Wachsamkeit und der unerschrockene Mut.

Er verteidigt sein Rudel gegenüber Fremden.

 

 Doch beim Spielen zeigt er sein anderes Gesicht als freundlicher Familienhund.

 Allerdings sollte der neue Besitzer alles daran setzen, dem neuen Mitglied

der Familie eine Ausbildung angedeihen zu lassen.

Denn nur ein ausgebildeter Boxer macht wirklich Spaß.

Dabei ist er äußerst aufmerksam und gelehrig.

Charakteristische Körpersprache

Dabei zeigt der Boxer mit Vorliebe seine Zähne und verzieht sein Gesicht

zu einem breiten Grinsen. Wer diese Art der Kontaktaufnahme nicht

kennt, interpretiert dies häufig als Angriffslust.

Doch das ist falsch.

Ein Boxer möchte nur spielen. Und das meint er verdammt ernst.

Für fast jeden Boxer gehört das Spielen zu den schönsten Beschäftigungen.

Er verfügt über einen stark ausgeprägten Spieltrieb und Bewegungsdrang.

 So ist es nicht verwunderlich, dass auch ältere Boxer

noch sehr gerne dem Ball hinterherlaufen.

Am liebsten beschäftigt er sich freilaufend mit Artgenossen auf der großen Hundewiese.

Ist gerade mal kein Vierbeiner in Sicht, kann er sich auch herrlich

ausgelassen mit Herrchen oder Frauchen vergnügen.

Boxer sind auch für ihre Liebe zu Stofftieren bekannt. Oder kennen Sie

einen Boxer ohne Schmusetier im Körbchen?

Das Spielen dient aber nicht nur zum lustigen Zeitvertreib.

Beim Spielen werden die grauen Gehirnzellen angeregt.

Das Denkvermögen wird ebenso intensiviert wie die Reaktion. Für den Boxer ist das Spiel

die für ihn beste Möglichkeit, seine Hundepersönlichkeit zum Ausdruck zu bringen.

Ohne Spielen verkümmert die Boxerseele.

Charmant und freundlich

Als idealer Familienhund kommt der Boxer auch prima mit kleineren Kindern zurecht.

Allerdings darf man auf keinen Fall den Raum verlassen, in dem Hund und Kind spielen.

Gerade ein Welpe sollte möglichst viele Kontakte mit Kindern bekommen.

Allerdings sollte der Hundebesitzer darauf achten,

dass der Hund regelmäßig entwurmt und geimpft wird.

Nur so ist ein fürs Kind ungefährdeter Umgang mit dem Hund gewährleistet.

                                                                                               von Holger Bernert (Heimtier Journal)

 

 

Ursprungsland: Deutschland

Größe (Widerristhöhe):

Rüden von 57 bis 63 Zentimeter,

Hündinnen von 53 bis 59 Zentimeter

Gewicht: 24 bis 32 kg

Körperbau: Augen dunkelbraun

und nach vorne gerichtet, mittelgroße,

 weit auseinander stehende Ohren,

fast quadratischer Körper, Rute hoch angesetzt.

Fell: kurzhaarig, enganliegend,

Farbe von golden bis gestromt,

 weiße Abzeichen, dunkle Maske.

Verwendung: Begleit-, Schutz- und

Gebrauchshund.

Porträt

Der Boxer gehört zu den familienfreundlichen Hunden.

Er verfügt über einen außergewöhnlich hohen Spieltrieb.